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Posts Tagged ‘Mojinete’

Wieder mal Reifenwechsel während der Dienstfahrt. Waren in Casa Grande zum Fest Señor de Quillacas

Wieder mal Reifenwechsel während der Dienstfahrt. Waren in Casa Grande zum Fest Señor de Quillacas

Dann noch nach dem Gottesdienst die Blitzableitergrube kontrolliert.

Dann noch nach dem Gottesdienst die Blitzableitergrube kontrolliert.

Danach das Auto reinigen nachdem einem Mitfahrer die Kurvenfahrt nach Casa Grande nicht bekommen ist.

Danach das Auto reinigen nachdem einem Mitfahrer die Kurvenfahrt nach Casa Grande nicht bekommen ist.

Das Heiligtum von Quillacas liegt 182 km von Oruro entfernt.

Die Legende:

Ein argentinischer Händler ist mit seinen Eseln auf dem Weg nach Perú. In der Ebene von Quillacas übermannt ihn der Schlaf und die Esel hauen mit der Ware ab. Verzweifelt sucht er sie. Dabei trifft er auf einen alten Mann, der ihm sagt, dass die Esel auf der anderen Seite vom Berg seien. Dort findet er sie und will sich beim alten Mann bedanken. Diesen trifft er mit einem gekreuzigten Christus an. Er kehrt nach Argentinien zurück. Dort hat er aber Albträume. Ein Seher klärt ihn dann auf, dass der alte Mann Gott war und er in der Pampa eine Kirche bauen lassen soll.
Da das Heiligtum auf und mit Gesteinsbrocken eines dort niedergegangenen Meterioiten erbaut ist heißt das Städtchen auch „ciudad mágica del meteroido“ Im Inneren der Kirche soll man besondere Kräfte spüren. Das Kreuz steht auf einem Gesteinsbrocken aus dem All.
Der Señor de Quillacas wird bei uns sehr verehrt.

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Esmoraca, im September 2019

Liebe Missionsfreunde
Inzwischen läuft das Internet gut bei uns, was mir auch E-Post Briefe erlaubt. Einige durften sich schon über von der Bundespost in Deutschland verschickte Dankesbriefe freuen.. Der Pfarrtoyo war die letzten Wochen sehr im Einsatz, was eben mit den Pfarraktivitäten zusammenhing.

Schon seit Wochen pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass unser Potosiner Bischof, auch Präsident der Bolivianischen Bischofskonferenz und mit weiteren Pöstchen bei CELAM, zu höherem berufen sei, seine Tage bei uns gezählt sind. Als ich dann läuten hörte, dass Mons. Ricardo zu Ehren des Apostels Jakobus in Villazón weile, habe ich ihn sofort angerufen, zum Kommen überzeugt, unseren Pfarrtoyo nach Villazón geschickt, ja, und am Abend war er dann auch in Esmoraca. Das Ganze hatte natürlich nichts mit Entführung zu tun. Zwischenzeitlich wurden bei uns Gläubige zusammengetrommelt und am folgenden Tag ging es nach Casa Grande, wo die Kapelle gesegnet und der Altar konsakriert wurde, versteht sich bei supervollem Haus. Nach dem Gottesdienst wurde der Bischof nach einem kleinen Imbiss sofort nach Villazón zurückgefahren, fuhr dann selber noch nach Potosí weiter und war am folgenden Tag bereits in La Paz. Also, die Gelegenheit war beim Schopf gepackt worden. Die recht schöne Liturgie begann damit, dass der Bischof dreimal mit einem Hämmerchen gegen die Kirchtüre klopft, eingelassen wurde, Gläubige und Kircheninneres mit Weihwasser reinigte. Dann folgte die Allerheiligenlitanei und der feste Altar wurde mit Chrisam gesalbt. Nach den dem Bischof vorbehaltenen Ritualen durfte ich als “Hilfsliturge“ unter dem strengen Blick des Chefs die Sache fertig machen. Schliesslich kam Weihrauch drauf.

Die recht schöne Liturgie begann damit, dass der Bischof dreimal mit einem Hämmerchen gegen die Kirchtüre klopft, eingelassen wurde

Die recht schöne Liturgie begann damit, dass der Bischof dreimal mit einem Hämmerchen gegen die Kirchtüre klopft, eingelassen wurde

Nach den dem Bischof vorbehaltenen Ritualen durfte ich als “Hilfsliturge“ unter dem strengen Blick des Chefs die Sache fertig machen.

Nach den dem Bischof vorbehaltenen Ritualen durfte ich als “Hilfsliturge“ unter dem strengen Blick des Chefs die Sache fertig machen.

Kirchturm und Sakristei sollen jetzt in der wärmeren Jahreszeit bis Weihnachten noch fertiggestellt werden, bei Minusgraden konnte man ja nicht mit Zement arbeiten. Heute waren drei meiner jungen Arbeiter in einem Minenstollen, um mineralhaltiges Gestein für den Blitzableiter zu holen; eine Knochenarbeit meinten sie.

Meine Missionsarbeit hier hat in Deutschland Gott sei Dank ja einen großen Freundeskreis, von dem der eine oder andere aber auch einmal hier vorbeischaut. Diesmal war der Dekan von Konstanz, wir sind beide Weihekollegen und von unserem Kurs fast die einzigen noch im Dienst, dran. Nach dem Besuch seiner Partnergemeinde in Perú schaute er mit seinen beiden Oberministranten noch in Esmoraca vorbei. Ich “schleppte” die drei natürlich nach Casa Grande zu einem Picknick mit den dortigen Arbeitern und zu einem ländlichen Gottesdienst in ein Andental nach Cienega. Unvergesslich werden ihnen die holprigen kurvenreichen Erdpisten bleiben.

Der Dekan von Konstanz mit seinen Oberministranten zu Besuch

Der Dekan von Konstanz mit seinen Oberministranten zu Besuch

Allen Förderen meiner Missionsarbeit möchte ich so an dieser Stelle wieder ein herzliches Vergelt´s Gott sagen. Wir konnten zusammen hier schon so einiges auf die Beine stellen. Und meine Projekte schaffen eben auch Arbeitsplätze, was eine Pfarrei lebendig und partizipativ macht. Viel Geld verschlingt bei uns die Unterhaltung des Pfarrtoyos. Doch ohne diesen liefe hier nichts. Mit den Patenkindern des diesjährigen Abi-Jahrganges läuft es diesmal anders, vier der Schülerinnen sind bereits Mamis, was Ausflüge etc. erschwert. Von den Jungs sind einige Papis. Meist auf sich alleine gestellte Jugendliche suchen sich eben anderweitig Nestwärme.

Mit dem Pflug, ein Ochs fehlt eben

Mit dem Pflug, ein Ochs fehlt eben

Erkältungen hatten von Juni bis August das Pfarrhaus voll im Griff gehalten. Hörte einer zu husten auf, fuhr der andere fort. Eine so harte Grippe habe ich hier noch nie erlebt. Im kommenden Jahr werden Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Bad mit Styropor isoliert, sowie neue elektrische Heizöffchen angeschafft. Ich habe nicht vor, nochmals den Winter durchzufrieren.

„Con saludos cordiales“ und in Dankbarkeit Euer P. Dietmar Krämer.

Rundbrief Herbst 2019 <<<<<<

Postanschrift:
P. Dietmar Krämer, Casilla 194 Tupiza Bolivien
(muss die Post allerdings in Potosí abholen)

Handy Bolivien: +591 73325925 [WhatsApp]
Email: dietkraemer@yahoo.de (ich schaue täglich rein !!!)
Websites: http://www.esmoraca-bolivia.org u. http://www.facebook.com/esmoraca

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Mit dem Pflug, ein Ochs fehlt eben

Mit dem Pflug, ein Ochs fehlt eben

Im Hochland von Bolivien sind wir natürlich auch kräftig genug

Im Hochland von Bolivien sind wir natürlich auch kräftig genug

Nach dem Säen Gruß an die Mutter Erde mit Coca Alkohol und Zigaretten

Nach dem Säen Gruß an die Mutter Erde mit Coca Alkohol und Zigaretten

Rundbrief Herbst 2019 <<<<<<
Liebe Unterstützer von Esmoraca als PDF<<<<<<

 

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Heute haben wir Mineralsteine für den Blitzableiter in Casa Grande in der Mine geholt.

Heute haben wir Mineralsteine für den Blitzableiter in Casa Grande in der Mine geholt.

Die Stollen sind nicht sehr hoch

Die Stollen sind nicht sehr hoch

Bei uns ist noch alles Handarbeit

Bei uns ist noch alles Handarbeit

Die Osterglocken blühen bei uns der Frühling naht

Die Osterglocken blühen bei uns der Frühling naht

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Bis Ende August nimmt die Mutter Erde noch Opfergaben an

Bis Ende August nimmt die Mutter Erde noch Opfergaben an

entsprechend hatten die einige "oreros" gefeiert und mich auch dazu eingeladen

entsprechend hatten die einige „oreros“ gefeiert und mich auch dazu eingeladen

Es spielte die Band des Colegio Esmoraca

Es spielte die Band des Colegio Esmoraca

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Heute ist der Tag der bolivianischen Flagge

Heute ist der Tag der bolivianischen Flagge

In Casa Grande machen wir mit dem Kirchturm weiter nachdem es wärmer geworden ist

In Casa Grande machen wir mit dem Kirchturm weiter nachdem es wärmer geworden ist

Die Regenrinnen bekommen fachgerecht die Abläufe

Die Regenrinnen bekommen fachgerecht die Abläufe

Auch an der Eingangstür werden kleinere Fehler korrigiert

Auch an der Eingangstür werden kleinere Fehler korrigiert

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Bräuche der Berge hier: Bevor man ins Tal runterfährt bekommen Pachamama etc ihren Anteil. Wir sind dann auch ohne Bremsenversagen gut ins Tal runtergekommen.

Bräuche der Berge hier: Bevor man ins Tal runterfährt bekommen Pachamama etc ihren Anteil. Wir sind dann auch ohne Bremsenversagen gut ins Tal runtergekommen.

Auf diesem Platz auf dem Salar de Uyuni treffen sich die Nationen

Auf diesem Platz auf dem Salar de Uyuni treffen sich die Nationen

Begrüßungsfoto mit meinem Kollegen aus Süddeutschland

Begrüßungsfoto mit meinem Kollegen aus Süddeutschland

Der Besuch aus Deutschland bestaunt die große weiße Salzfläche.

Der Besuch aus Deutschland bestaunt die große weiße Salzfläche.

Jetzt haben wir eine zünftige Brotzeit verdient

Jetzt haben wir eine zünftige Brotzeit verdient

Kunst am Wegesrand aber der Puma läuft wenigstens nicht weg.

Kunst am Wegesrand aber der Puma läuft wenigstens nicht weg.

Dafür bekommt er aber werder Kondor noch Lama das nicht weit weg von ihm steht.

Dafür bekommt er aber werder Kondor noch Lama das nicht weit weg von ihm steht.

Grüssle aus Tomave, hier war Claus CP4BT der Pfarrer bevor er nach San Pablo de Lipez versetzt wurde.

Grüssle aus Tomave, hier war Claus CP4BT der Pfarrer bevor er nach San Pablo de Lipez versetzt wurde.

Wenn Ihr eine neue Hausstrecke für eine Radtour wollt wir haben sie gefunden.

Wenn Ihr eine neue Hausstrecke für eine Radtour wollt wir haben sie gefunden.

Heute die ersten Bilder vom Besuch in Colchani

Heute die ersten Bilder vom Besuch in Colchani

Eine hübsche kleine Kirche auf dem Altiplano Boliviens

Eine hübsche kleine Kirche auf dem Altiplano Boliviens

Blick auf den Salar de Uyuni in Bolivien

Blick auf den Salar de Uyuni in Bolivien

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